
Kein anonymisiertes Projekt. Kein theoretisches Konzept. Unser eigenes Firmengebäude in Frickenhausen – 2013 als Plus-Energie-Gebäude mit KNX-Automation und 72 kWp PV errichtet, seit 2012 vollelektrisch betrieben, mit messbaren Ergebnissen und externer Validierung. Das Konzept wurde mehrfach in Gewerbeimmobilien repliziert.
Nutzfläche
920 m² Büro + Lager
Tatsächlicher Verbrauch
33 kWh/m²a
vs. EnEV-Berechnung
−62 %
Wartungskosten
0 € in 13 Jahren
Als Frank Hummel 2012 sein neues Firmengebäude in Frickenhausen plante, traf er eine Entscheidung, die Ingenieure und Planer für unmöglich hielten: Keine Wärmepumpe, keine Fußbodenheizung, kein Gas. Stattdessen: Infrarot-Deckenheizung von Vitramo für die Büros und Infrarot-Dunkelstrahler für das Lager – kombiniert mit einer 72-kWp-Photovoltaikanlage auf dem gesamten Dach und einer KNX-Gebäudeautomation, die alle Komponenten intelligent vernetzt.
Die Investition in das Heizsystem betrug 28.000 EUR für 920 m² – ein Bruchteil dessen, was eine konventionelle Wärmepumpe mit Fußbodenheizung gekostet hätte. Die EnEV-Berechnung prognostizierte einen Verbrauch von 88 kWh/m² pro Jahr. Die Realität nach 13 Jahren Betrieb: 33 kWh/m²a. Das Konzept für die intelligent verknüpfte Energie- und Gebäudetechnik entwickelte das Systemhaus selbst.

Wir haben das 2012 gebaut mit viel Widerstand von Ingenieuren und Planern, die gesagt haben, Infrarot-Heizung kann nicht funktionieren, braucht zu viel Strom!
Frank Hummel, CEO HSG
Das Gebäude vereint vier Technologien zu einem integrierten Energiesystem – ohne fossile Brennstoffe, ohne zentrale Heizungsanlage, ohne Wartungsaufwand.

Vitramo Decken-Infrarotpaneele (Büro 400 m²) und Dunkelstrahler (Lager 520 m²). Strahlungsorientierte Wärmeübertragung: Wände und Böden werden direkt erwärmt, nicht die Luft. Investition: 28.000 EUR.

Über 300 Module in Ost/West-Ausrichtung erzeugen ca. 70.000 kWh pro Jahr – doppelt so viel wie das Gebäude verbraucht. Die Vorgaben der EnEV 2009 werden um 30 % unterschritten. In Kombination mit der Infrarot-Heizung ergibt sich bilanziell ein Plus-Energie-Gebäude.

CCS-Schnellladestation mit 150 kW Leistung für Elektrofahrzeuge. Ergänzt die bestehenden 8 AC-Ladestationen. Bereits 2013 wurde der Tesla Roadster S mit überschüssigem PV-Strom geladen.
Batteriespeicher mit über 250 kWh Kapazität und 130 kW Leistung – ohne Erhöhung der Hausanschlussleistung. Funktioniert wie ein Schwungrad: synchronisiert das lokale Netz am Standort und ermöglicht netzdienlichen Gebäudebetrieb.
Über das KNX-System sind alle Komponenten der Haustechnik miteinander verknüpft und werden in Abhängigkeit zueinander gesteuert. Präsenzmelder sorgen dafür, dass Licht nur dort leuchtet, wo es benötigt wird. Betritt ein Mitarbeiter sein Büro, fährt die Heizung hoch und die Lüftung sorgt für frische Luft.
Die intelligente Gebäudetechnik steuert die Stromverbraucher zudem bedarfsgerecht und abhängig vom erzeugten Strom, vom aktuellen Strompreis und der Wetterprognose via Internet. Alle Energiedaten werden kontinuierlich erfasst und lassen sich jederzeit am zentralen Gira Control 19 Touchdisplay oder mobil per Smartphone und Tablet einsehen.


Die Zahlen sprechen für sich – und sind durch die IHK Region Stuttgart (Magazin Wirtschaft 9/10.2025) sowie die IG Infrarot Deutschland e.V. extern validiert.
EnEV-Prognose
88 kWh/m²a
Tatsächlicher Verbrauch
33 kWh/m²a
Einsparung vs. Norm
−62 %
Wartung in 13 Jahren
0 €
Heizungsinvestition
28.000 €
Gebäudestatus
Plus-Energie / Net-Positive
−62 % weniger als prognostiziert
Die nächste Evolutionsstufe des Gebäudes: Ein Batteriespeicher mit über 250 kWh Kapazität und 130 kW Leistung wird den 150-kW-DC-Schnelllader mitversorgen – ohne die Hausanschlussleistung zu erhöhen. Das Prinzip ist vergleichbar mit einem Schwungradspeicher in einem Gaskraftwerk: Der Speicher synchronisiert das lokale Netz am Standort.
Das bedeutet: Das Gebäude kann netzdienlich betrieben werden. Es nimmt Lastspitzen auf, speichert überschüssige PV-Energie und gibt sie bedarfsgerecht wieder ab. Für Netzbetreiber und Stadtwerke ist genau das die Zukunft der dezentralen Energieversorgung.
Schwungrad-Prinzip
Speicherkapazität
250+ kWh
Speicherleistung
130 kW
DC-Schnelllader
150 kW
Hausanschluss-Erhöhung
Nicht nötig

150 kW CCS DC-Schnelllader
Das Gebäude ist als offizielle Referenz in der Broschüre der IG Infrarot Deutschland e.V. gelistet – dem europäischen Fachverband für Infrarotheizung. Zusätzlich wurde das Projekt im IHK Magazin Wirtschaft (Ausgabe 9/10.2025) der Region Stuttgart als Erfolgsbeispiel vorgestellt. Das Konzept wurde in der Fachzeitschrift Building & Automation (VDE Verlag, Ausgabe 2/2015) veröffentlicht.

Offizielle Referenz in der Verbandsbroschuere: Vollelektrisch versorgtes Firmengebäude – Büro- und Gewerbegebäude, Frickenhausen (Baden-Württemberg).
Ausgabe 9/10.2025: Infrarotheizung erfüllt die hohen Erwartungen im Gewerbebetrieb – Zehn Jahre Betriebserfahrung mit positiven Ergebnissen.
Fachzeitschrift des VDE Verlags: Detaillierte Veröffentlichung des Energiekonzepts mit KNX-Automation, PV-Anlage und E-Mobilität.
Firmengebäude mit 920 m² (Büro + Lager). Infrarot-Deckenheizung und Dunkelstrahler. 72 kWp PV mit 300+ Modulen. 8 AC-Ladestationen. KNX-Gebäudeautomation mit Gira Facility Server.
Das Konzept wird in der Fachzeitschrift Building & Automation (VDE Verlag, Ausgabe 2/2015) veröffentlicht. Erste Replikation des Konzepts in weiteren Gewerbeimmobilien.
Verkauf des operativen Geschäfts (HUMMEL Systemhaus, 100+ Mitarbeitende) an die STRABAG-Tochter ZÜBLIN AG. Gründung der HSG HUMMEL Service Group.
Umwidmung zum Innovation HUB. Installation des 150-kW-DC-Schnellladers (CCS). Aufnahme in die IG Infrarot Broschüre als Referenzprojekt.
250+ kWh Batteriespeicher (130 kW) in der Projektphase. Netzdienlicher Gebäudebetrieb ohne Erhöhung der Hausanschlussleistung. IHK-Artikel als externe Validierung.
Mit innovativen Lösungen der Gebäudetechnik, Photovoltaik und einer sauberen Elektroinstallation ist ein spannendes Forschungsobjekt entstanden – eine Dauerausstellung im Alltagseinsatz und zugleich ein komfortabler Arbeitsplatz. Das Konzept wurde in der Fachzeitschrift Building & Automation (VDE Verlag, Ausgabe 2/2015) veröffentlicht und hat sich seitdem mehrfach in Gewerbeimmobilien bewährt.
Was 2013 als Pionierprojekt begann, ist heute die Blaupause für die All-Electric-Strategie der REVOLUTION E: Standorte ganzheitlich elektrifizieren, intelligent steuern und wirtschaftlich betreiben – mit belastbaren Realdaten aus über einem Jahrzehnt Betriebserfahrung.












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