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Innovation HUB15. Juni 2025

Vom eigenen Firmengebäude gelernt: Vom Kostenblock zur Energiezentrale – und weiter zum INNOVATION HUB

Vom eigenen Firmengebäude gelernt: Vom Kostenblock zur Energiezentrale – und weiter zum INNOVATION HUB

Wer Transformation glaubwürdig vorlebt, überzeugt schneller. 2012 habe ich in meinem Firmengebäude umgesetzt, was ich heute im Quick-Check empfehle: Daten schaffen, Technik orchestrieren und Investitionen an Wirtschaftlichkeit ausrichten. Ergebnis: Der Standort entwickelt sich von der „Verbrauchsstelle" zur Energiezentrale – mit Photovoltaik, intelligenter Lüftung/Heizung und Ladeinfrastruktur als Bausteinen eines Systems, das rechnet.

Video: Rückblick & Learnings

Infrarotheizung erfüllt die hohen Erwartungen des Unternehmers und Energiearchitekten Frank Hummel – Einblicke in Planung, Ausführung und Betriebsvorteile der IR-Lösung in meinem Gebäude.

Wichtig vorweg: Das frühere HUMMEL Systemhaus wurde von mir verkauft. Heute laufen meine Aktivitäten über die HSG GmbH & Co. KG (Dachgesellschaft). Operativ begleite ich Unternehmen herstellerneutral mit Frank-Hummel-Consulting (FHC) und REVOLUTION-E – vom Quick-Check bis zur Umsetzung mit ausgewählten Partnern.

Projektsteckbrief

MerkmalDetails
GebäudetypFirmengebäude (Neubau)
Baujahr / Standard2012 / Nichtwohngebäude gem. §§ 16 ff. EnEV (2012)
BauweiseMassivbau
Flächeca. 920 m², davon 400 m² beheizte Bürofläche
Normheizlast30 kW
LüftungDezentrale Geräte (BluMartin)
PV-Anlage70 kWp
Batteriespeicher (geplant)ca. 200 kW für Lastmanagement
Ladeinfrastruktur8 AC vorhanden, 2 DC geplant

Technik & Anlagen im Detail

  • Heizung Büro: Infrarotheizungen (22× VH06262 à 810 W)
  • Sanitärräume: IR (2× VH03535 à 260 W, 2× VH-I04848 à 480 W)
  • Lagerhalle: Infrarot-Dunkelstrahler (6× VC-A1800 à 1.800 W)
  • Warmwasser: Warmwasserspeicher
  • Lüftung: dezentrale Geräte (BluMartin)
  • Erzeugung: Photovoltaik 70 kWp
  • Batteriespeicher (geplant): ca. 200 kW für Lastmanagement
  • Ladeinfrastruktur: 8 AC vorhanden, 2 DC geplant

Was das Video zeigt – und warum es heute noch trägt

  • Schnelle Regelbarkeit & Zonierung: bedarfsgerecht statt durchheizen
  • Wartungsarm & robust: keine Hydraulik, geringe Servicekosten über die Jahre
  • Komfort & Luftqualität: mit dezentraler Lüftung (WRG) stabiles Raumklima
  • Synergie mit PV: 70 kWp Eigenstrom, schnelle Reaktion auf PV-Spitzen
  • Skalierbar im Bestand: Regelung, Messkonzept, Speicher und DC-Laden etappenweise

Warum diese Systemarchitektur?

1. IR in Büros – hohe Reaktionsgeschwindigkeit, Zonensteuerung, sehr niedrige Wartung.

2. Dezentrale Lüftung – gute Luftqualität + Wärmerückgewinnung ohne komplexe Kanalnetze.

3. PV als Cash-Hebel – Eigenverbrauch priorisieren; mit Speicher und Ladepunkten weiter optimieren.

4. AC/DC-Laden – attraktiv für Team, Kunden und Flotte; ideal für PV-geführtes Laden.

5. Speicher & Lastmanagement – Peak-Shaving (Leistungspreise senken), Ladevorgänge verschieben, PV-Überschüsse nutzen.

Betriebserkenntnisse (Kurzfassung)

  • Mess- & Zählerkonzept zuerst: Ohne Daten keine belastbaren Entscheidungen
  • Orchestrierung schlägt Einzelteile: Regelung koppelt Heizung/Lüftung, PV, Speicher, Laden
  • Wartungskosten runter: IR + dezentrale Lüftung sind über Jahre kostenseitig im Vorteil
  • Roadmap statt Big-Bang: In Etappen – Daten → Quick-Wins → Regelung → Speicher → DC

Der Schwenk zum INNOVATION HUB

Aus der gelebten Praxis ist der nächste Schritt logisch: Wir erweitern den Standort zum INNOVATION HUB – Showcase & Testbed für wirtschaftliche Elektrifizierung.

Was Besucher erleben

  • Live-Daten & Dashboards: Lastgänge, PV, Laden, ggf. Speicher
  • Lade-Infrastruktur: 8× AC in Betrieb, 2× DC geplant – demonstriert Peak-Shaving, PV-Shift und Lastmanagement
  • Technik-Inseln („Demo-Pods"): IR-Heizflächen, dezentrale Lüftung, Mess-/Zählerkonzepte, Controller-Logik
  • Use-Cases: Büro, Lager/Logistik, Kundenzone – inkl. Abrechnung, Nutzer-Journey, Betrieb/Service

So übertragen wir das auf Ihren Standort – mit dem FHC Quick-Check

Im Quick-Check analysieren wir Ihre Daten und übersetzen sie in eine konkrete 90-Tage-Roadmap:

  • Lastgänge, Zählerstruktur, Netzanschluss/Leistungspreise
  • PV-Potenzial, Eigenverbrauch, Überschussstrategien
  • Heizung/Lüftung: Effizienz, Regelung, Nutzungsprofile
  • Ladeinfrastruktur: AC/DC-Mix, Abrechnung, Skalierung
  • Lastmanagement & Speicher: Peak-Shaving, PV-Shift, Laderouten
  • Förderung/Regulierung (u. a. Messkonzept, Netzentgelte, §14a-Optionen)
  • Wirtschaftlichkeit: Invest, Opex, ROI/ROCI, Cash-Flow-Szenarien

Ergebnis des Quick-Checks

  • Kurzbericht mit Zahlen, Risiken, Chancen
  • 90-Tage-Plan (Quick-Wins & Prioritäten)
  • Invest- & Nutzenübersicht – „Was bringt's in €?"

Ich bin seit über 30 Jahren Unternehmer und begleite Führungsteams als Business-Partner für die Transformation – herstellerneutral, faktenbasiert, wirtschaftlich.

→ Jetzt Quick-Check anfragen

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